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Bankkredite

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Am häufigsten wird ein Kredit in Form eines Darlehens gewährt. Bei einem Darlehen überlässt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer einen bestimmten Geldbetrag im Rahmen eines Darlehensvertrages. Wird ein Darlehensvertrag mit einer Bank geschlossen, verlangt diese für die Gewährung des Bankkredites Zinsen. Es wird eine feste Tilgungsvereinbarung getroffen, in der alle Daten zur Rückzahlung des Bankkredites notiert sind. Häufig wird ein Annuitätendarlehen geschlossen, bei dem in der Rückzahlungsrate ein Teil der Zinstilgung und ein Teil der Darlehenstilgung dienen. Zu Beginn ist oftmals der Anteil der Zinstilgung größer als der der Darlehenstilgung. Im Laufe der Zeit wird der Zinsanteil immer kleiner. Das Bardarlehen ist eine weitere Form des Bankkredites. Er wird meist als Kreditlinie für ein Konto bei der entsprechenden Bank gewährt. Der bekannteste Barkredit ist der Dispositionskredit. Der Darlehensnehmer kann sein Konto überziehen, wenn dies im Vertrag so vereinbart ist. Um diese Art des Bankkredites in Anspruch zu nehmen, muss kein Antrag gestellt werden, es besteht eine stillschweigende Übereinkunft zwischen Darlehensnehmer und -geber. Die Höhe des gewährten Betrages ist im Vertrag festgelegt.

Banken unterscheiden bei Privatkunden meistens zwischen dem Verwendungszweck. Es gibt Anschaffungskredite, die speziell für größere Anschaffungen zur Verfügung stehen. Hier sind Laufzeiten bis zu sechs Jahren üblich. Für Immobilien sind spezielle Baukredite möglich. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um größere Summen und damit verbunden auch längeren Laufzeiten. Die Banken versuchen ihr Risiko zu minimieren, indem sie Sicherheiten für den Kredit fordern. Diese können in Form einer Grundschuld oder einer Hypothek angeboten werden. Diese Formen der Besicherung werden Grundpfandrechte genannt. Die Auszahlung muss nicht sofort in ganzer Summe erfolgen, sondern kann nach dem Baufortschritt gestaffelt werden.

Weitere Bankkredite für Privatleute sind die Zwischen- oder Vorfinanzierung, Wertpapier- oder Avalkredite. Für Geschäftsleute gelten andere Regeln als für Privatleute. Hier entfällt der Verbraucherschutz. In diesen Fällen sind die Übergänge zwischen den verschiedenen Finanzierungsarten und dem Bankkredit fließend. Möglich sind Investitions- oder Betriebsmittelkredite, Diskont- oder Avalkredite.

Rechtliche Aspekte und Kosten

Ein Bankkredit begründet ein Schuldverhältnis zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer. Die Bank ist der Darlehensgeber. Der Darlehensnehmer gesetzlich verpflichtet, den gewährten Darlehensbetrag zurückzuzahlen, inklusive aller anfallenden Zinsen und Bearbeitungsgebühren. Manche Kreditinstitute verlangen vor der Gewährung eines Kredites eine Auskunft über die Vermögensverhältnisse des Antragstellers. Insbesondere wird ein geregeltes Einkommen vorausgesetzt. Liegt ein solches nicht vor, kann ein Bürge hinzugezogen werden. Ein Bürge vereinbart mit der Bank einen Bürgschaftsvertrag. In diesem wird versichert, dass sich das Kreditinstitut im Falle eines Zahlungsausfalls des Darlehensnehmers an den Bürgen wenden und das Geld von diesem einfordern kann. Eine andere Möglichkeit ist eine Sicherungsübereignung von wertvollen Gegenständen an die Bank oder die Abgabe von Grundpfandrechten.

Ein Bankkredit verursacht Kosten, die in die Planung mit einbezogen werden müssen. Es reicht nicht, nur den erhaltenen Darlehensbetrag zurückzuzahlen. Es fallen Zinsen an, die in der Regel auf ein Jahr gerechnet und in Prozent angegeben werden. Die Höhe der Zinsen richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Sie ist unter anderem abhängig von der Länge der Laufzeit und der Länge der Zinsbindung. Weitere Faktoren sind die Bonität, die Sicherheiten und das momentane und erwartete Zinsniveau.
Des Weiteren fallen neben den Zinskosten Nebenkosten an. Sie können unterteilt werden in Kosten vor, während und nach Kreditvergabe. Vor der Kreditvergabe können Kosten für Gutachter anfallen, die die Höhe der gestellten Sicherheiten bewerten. Es können Kosten für eine Restschuldversicherung und Bearbeitungsgebühren anfallen. Bei manchen Bankkrediten ist es üblich, dass während der Laufzeit eine Kreditprovision gezahlt wird. Bei Beendigung des Vertrages können Kosten für eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen, wenn der Kredit vor Ende der regulären Laufzeit zurückgezahlt wird. Es können Bearbeitungsgebühren entstehen oder Kosten für die Freigabe der gestellten Sicherheiten.

Ablauf der Kreditvergabe

Die Kreditvergabe verläuft nach festen Regeln. Am Anfang steht der Kreditantrag durch den Kunden. Dieser wendet sich an die Bank, wenn er eine größere Menge Geld benötigt. Als Erstes prüft die Bank die Kreditfähigkeit des Antragstellers. Kreditfähig ist jeder, der aus rechtlicher Sicht einen Kreditvertrag abschließen kann. Dies sind natürliche Personen, die voll geschäftsfähig sind, also volljährig, sowie juristische Personen des Privatrechts oder des öffentlichen Rechts und Personengesellschaften. Nun wird die Kreditwürdigkeit, auch Bonität genannt, geprüft. Sie besagt, ob der Antragsteller in der Lage ist, die Schulden zurückzuzahlen. Sie besteht aus der wirtschaftlichen und der persönlichen Rückzahlungsfähigkeit. Die Wirtschaftliche steht allerdings im Vordergrund. Dort wird ermittelt, ob der Kunde die wirtschaftlichen Mittel besitzt, um die anfallenden Raten zu tilgen. Bei der persönlichen Rückzahlungsfähigkeit werden die Zuverlässigkeit und die Zahlungswilligkeit des Antragstellers untersucht. Je nach Lage wird der Kunde in eine bestimmte Bonitätsgruppe eingeteilt. An dieser orientieren sich die Konditionen, die für einen eventuellen Kredit infrage kommen, z.B. die Höhe des zu gewährenden Darlehens, die Zinsen und die Laufzeit. Fällt die Bonitätsprüfung positiv aus, folgt die Prüfung der vorgelegten Kreditsicherheiten. Dies können Grundpfandrechte oder die Angabe eines Bürgen sein.

Wurden alle Prüfungen erfolgreich durchlaufen, folgt die Kreditzusage. Nun wird ein Kreditvertrag zwischen dem Antragsteller und der Bank geschlossen. In diesem sind alle Angaben zur Darlehenshöhe, den Zinsen, der Laufzeit und allen weiteren Rückzahlungskonditionen enthalten. Nach Abschluss des Vertrages übergibt der Darlehensnehmer die im Vertrag angegebenen Sicherheiten an die Bank. Sobald diese vorhanden sind, wird der Betrag von der Bank ausgezahlt. Nun folgt die Tilgungsphase, in der der Darlehensbetrag zuzüglich aller Zinsen und Kosten, an die Bank in Raten zurückgezahlt wird.

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