Neu! Der seriöse Kreditvergleich:

Geldverkehr

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
(NEU: Artikel bewerten!)
Loading...

Bereits im Altertum wurde Geld in verschiedenen Formen als ein praktisches Tauschmittel eingesetzt. Der Geldverkehr stellt den Umlauf von Geld dar, der in der Gegenwart das Wirtschaftssystem auf nationaler und internationaler Ebene bestimmt. Geld definiert sich als ein Wertäquivalent, dem mehrfache Funktionen zuteilwerden und das in unterschiedlichen Erscheinungsformen verwendet wird. Der Geldverkehr bewegt sich von der Geldschöpfung über den Umlauf von Geld als gesetzliches Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel, Wertübertragungsmittel und Wertmesser bis zur Geldvernichtung. Die akzeptierte Geldart sowie das Geldwesen einer Nation werden als Währung bezeichnet. Im Vordergrund steht das Geld als ein Zahlungsmittel und unverderbliches Handelsgut, welches im Bereich des Geldverkehrs sowohl in materieller als auch in immaterieller Erscheinung dem Tausch mit Produkten, Dienstleistungen, Rechten, Werten sowie fremden Geldwährungen dient. Nach der Beschaffenheit des Geldes kann der Geldverkehr auch in Bargeldverkehr (materiell) und unbaren Geldverkehr (immateriell) unterschieden werden.

Geld und seine Bedeutung im Geldverkehr

Der Sinn und Zweck des Geldverkehrs wird bestimmt durch die Funktionen, die dem Geld nutzbringend zugeordnet werden. Volkswirtschaftlich besitzt Geld die Zahlungsmittelfunktion, die Wertaufbewahrungsfunktion, die Wertübertragungsfunktion sowie die Wertmessungs- und Recheneinheitsfunktion. Geld stellt ein Medium dar, mit dem indirekte Tauschabwicklungen vorgenommen werden können. In diesem Sinn besitzt Geld eine Zahlungsmittelfunktion. Indirekt in sofern, als das ein Gut gegen Geld oder auch Geld gegen Geld getauscht werden. Als Beispiel stellt eine erbrachte Arbeit für Geld als Bezahlung einen indirekten Tauschvorgang dar. Das Zahlungsmittel Geld dient nicht der unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung, sondern definiert sich als ein Zwischentauschmittel, das zu weiteren Tauschprozessen eingesetzt werden kann. Im Geldverkehr dient Geld auch als ein Wertaufbewahrungsmittel. Als ein unverderbres und wertbeständiges Handelsgut kann Geld leicht aufbewahrt, gespeichert und gesammelt werden sowie an einem flexibel gewählten Zeitpunkt und Ort gegen andere Güter eingelöst werden. Aufgrund dieser Eigenschaft kann Geld in seinem Wert als Zahlungsmittel auch an andere Personen oder Institutionen übertragen werden. Im Rahmen des Geldverkehrs findet die Wertübertragungsfunktion zum Beispiel in der Schenkung, in der Erbschaft von Geld oder auch in der Tilgung eines Kredites Anwendung. Eine wesentliche Geldfunktion für den Geldverkehr stellt die Wertmessung dar. Durch seine Funktion als Recheneinheit und Wertmaßstab können Güter miteinander verglichen, bewertet und auch in Bezug zur Menge berechnet werden. Die Preise in einer Wirtschaft werden in Geldeinheiten definiert. Den Wert einer Geldeinheit bildet die Kaufkraft vom Geld. Sie erklärt, welche Gütermenge mit einem konkreten Geldbetrag gekauft beziehungsweise getauscht werden kann. Die Funktionen des Geldes steuern den Geldverkehr.

Bestandteil des Geldverkehrs ist der Zahlungsverkehr. Geld kann in Form von Bargeld, Buchgeld und elektronischem Geld im Geldverkehr in Erscheinung treten. Das Bargeld ist die materielle Form des Geldes und wird in Banknoten und Geldmünzen von der Zentralbank einer Nation in der jeweiligen Währung ausgegeben. Das Bargeld gilt in fast allen Ländern der Welt als gesetzliches Zahlungsmittel. Das Buchgeld sowie das elektronische Geld durchströmen den bargeldlosen Geldverkehr. Buchgeld stellt einen Anspruch auf Auszahlung von Bargeld gegenüber einer Bank dar. Das Buchgeld wird als ein liquidierbares Guthaben auf einem Bankkonto geführt und bildet die Basis für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Das Kontoguthaben wird auch als Sichtguthaben bezeichnet. Buchgeld wird anders als beim Bargeld nicht als Zahlungsmittel betrachtet, sondern als ein Wertversprechen. Eine neue Erscheinungsform des Geldes und verwandt mit dem Buchgeld bildet das elektronische Geld. Das E-Geld ist ein monetärer Betrag in Gestalt einer Forderung gegen eine ausgebende Stelle, welches auf einem Datenträger als Kartengeld (z.B. Geldkarte) oder auch auf einer Festplatte als softwarebasiertes Netzgeld gespeichert wird. Das E-Geld wird über Telekommunikationsnetze wie zum Beispiel das Internet sowie über Mobilfunknetze transferiert.

Der Kreislauf im Geldverkehr

Der Geldverkehr gründet auf der Geldschöpfung. Im Rahmen der Geldschöpfung wird Geld neu erschaffen sowie vermehrt und an die Allgemeinheit ausgeben. In der Schaffung beziehungsweise Schöpfung von Geld wird zwischen Zentralbankgeld und Bankengeld unterschieden. Zentralbanken können sowohl Bargeld als auch Buchgeld schöpfen. Das Bankengeld wird von Kreditinstituten geschaffen. In der passiven Geldschöpfung können auch Nichtbanken wie Unternehmen, die öffentliche Hand und Privathaushalte Geld schaffen. Dies erfolgt zum Beispiel indem Einlagen, die nicht zur Geldmenge zählen bei Banken in Einlagen remonitarisiert werden, die zur Geldmenge gehören. Als Geldmenge wird in der Wirtschaft der gesamte Geldbestand bezeichnet, der sich im Besitz der Nichtbanken befindet. Die Geldmenge kann durch Geldschaffung erhöht und durch Geldvernichtung verringert werden. Banken schaffen Geld, wenn sie ihren Kunden einen Kredit gegen Sicherheiten auf einem Sichtguthabenkonto bewilligen. Buchgeld auf Sichteinlagen kann die Zentralbank und auch ein Kreditinstitut schöpfen. Wird von einem Kreditnehmer die Kreditsumme wieder getilgt und die Schuld beglichen, findet in dem Moment eine Geldvernichtung statt.

Bestandteil im Geldverkehr: Der Zahlungsverkehr

In seiner Funktion als Zahlungsmittel bewegt sich Geld über den Zahlungsverkehr. Das Geld in seinen unterschiedlichen Formen wird zwischen den Wirtschaftssubjekten übertragen. Im Rahmen des internationalen Zahlungsverkehrs wird Geld über die Ländergrenzen hinaus transferiert. Der Zahlungsverkehr wird unterteilt in die Kategorien Barzahlung, halbbare Zahlung und bargeldlose Zahlung. Das von einer Zentralbank geschaffene Bargeld in Form von Banknoten und Geldmünzen wird durch die Geschäftsbanken ausgegeben. Die Bargeldzahlung erfolgt direkt durch die persönliche Übergabe der Banknoten oder Münzen oder auch durch eine dritte Person. Eine Bargeldzahlung kann auch durch den Versand von Bargeld erfolgen. Im Mittelpunkt einer halbbaren Zahlung steht das Konto eines der Beteiligten. Bargeld kann auf das Konto eines Zahlungsempfängers eingezahlt oder auch von dem Konto eines Zahlenden abgebucht und ausgezahlt werden. Instrumente der halbbaren Zahlung sind zum Beispiel der Barscheck, der Zahlschein sowie die Zahlung per Nachnahme. Die bargeldlose Zahlung transferiert Geld in Form von Buchgeld ausschließlich von Konto zu Konto der beteiligten Wirtschaftssubjekte. Das Konto des Zahlungsleistenden wird mit dem Geldbetrag belastet, das dem Konto des Zahlungsempfängers gutgeschrieben wird. Der bargeldlose Zahlungsverkehr nimmt eine führende Position im Zahlungsverkehr ein. Zu den Zahlungsmethoden des bargeldlosen Zahlungsverkehrs gehört die Überweisung, der Dauerauftrag, die Lastschrift, das Electronic-Cash-Verfahren per EC-Bankkarte (POS-Banking), die Bezahlung mit der EC-Bankkarte ohne Eingabe der PIN-Nummer (POZ-System), die Kreditkarte, Geldkarte, das Homebanking, das Online-Banking oder auch das Telefon-Banking. Eine weitere Variante ist, das EDIFACT (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport) System. Mithilfe dieses weltweiten Standards können Zahlungs- und Geschäftsvorgänge bargeldlos abgewickelt werden. Im unbaren Geldverkehr werden auch elektronische Zahlungssysteme wie das Prepaid-System, Pay-Now-System oder das Pay-Later-System genutzt. Der Geldverkehr orientiert sich in diesen Systemen an dem Zeitpunkt einer Zahlung. Die Kategorien des Zahlungsverkehrs vernetzen sich miteinander. Die Geldformen Bargeld, Buchgeld und E-Geld können umgewandelt werden. Im Geldverkehr kann Bargeld auf ein Bankkonto transferiert werden, wonach es als Buchgeld von einer Bank auf einem Sichteinlagenkonto aufbewahrt wird. Das Buchgeld als ein Wertversprechen kann in verschiedenen bargeldlosen Zahlungsvorgängen von Konto zu Konto weiter übertragen werden und als Bargeld wieder ausbezahlt werden. In diesem Vorgang findet keine Geldvermehrung statt, da das Geld im Geldverkehr nur seine Form verändert. Es kann allerdings auch geschaffenes Buchgeld in Bargeld umgewandelt werden. Bewilligt ein Kreditinstitut einem Kunden ein Darlehen, kann sich dieser den Kreditbetrag als Bargeld auszahlen lassen.

Elektronischer Geldverkehr

Geld in Form von Buchgeld wird über verschiedenen Arten von Konten weitaus mehr und häufiger transferiert als Bargeld im Geldverkehr. Die Beträge des Buchgeldes werden im elektronischen Geldverkehr als Datensatz über das Datenträgeraustauschverfahren und die Datenfernübertragung zwischen Kreditinstituten und anderen Marktteilnehmern übertragen. Im internationalen Geld- und Wirtschaftsverkehr wird über ein globales Datenfernübertragungsnetz der Zahlungsverkehr abgewickelt sowie auch Wertpapiergeschäfte, Devisengeschäfte, Edelmetallgeschäfte und Akkreditivgeschäfte durchgeführt. Per Tastendruck werden die Zahlungsvorgänge über das Netz abgewickelt. Der elektronische Geldverkehr ermöglicht eine schnelle, sichere, umfangreiche und sehr häufig auch kostengünstige Zahlungsabwicklung.

Zurück zur Hauptseite: Kredit Wissen

NEU: Top-Empfehlungen 2019

+++ EIL +++ Negativzins-Kredit Sonderaktion im Juni: 1.000 Euro für MINUS 0,4 Prozent Zinsen! +++
  • 100% seriöser Anbieter - bekannt aus dem TV!
  • ► Kreditentscheidung innerhalb von nur 24h!
  • ► Mini-Rate: 41,49 Euro / Monat
  • ► schnelle Auszahlung
  • ► freie Verwendung
  • ► 1000 Euro Kredit, nur 995,83 Euro zurückzahlen!

Unser Tipp für alle, die schnell einen kleinen Kredit brauchen!

» HIER klicken zum Angebot

Seriöse Kredite

Getestete Anbieter von A bis Z: