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Finanzieren

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Um eine Anschaffung von speziellen Gütern, die Weiterführung oder Erweiterung des Betriebes zu gewährleisten, bedienen sich Unternehmen häufig der Möglichkeit, zusätzliches Kapital zu erhalten, sei es bei Banken, Fremdfirmen oder durch den Einsatz zur Verfügung stehender, innerbetrieblicher Mittel. Hierbei handelt es sich um eine gängige Methode und verschiedene Finanzierungsformen können zum Einsatz kommen. Vor allem, wenn die derzeitigen finanziellen Mittel eingeschränkt sind oder eine Expansion angestrebt wird, erweist sich das Finanzieren als eine praktische Methode. Dadurch entstehen für den Unternehmer Möglichkeiten, schnell und unkompliziert finanzielle Mittel zu erhalten und diese für sein geplantes Vorhaben schnellstmöglich einzusetzen.

Auch Privatpersonen nutzen dieses Prinzip, meist in Form von Fremdfinanzierung, wobei es sich um die bekannte Vergabe von Krediten handelt, um beispielsweise eine neue Inneneinrichtung oder ein neues Auto bezahlen zu können. Meist wären solche Anschaffungen ohne die Möglichkeit bei den jeweiligen Firmen oder bei der Bank einen Kredit zu erhalten und die bewilligten Mittel in temporären Abständen zurückzuzahlen, nicht umsetzbar. Das Finanzieren ist eine der drei Hauptbestandteile der Finanzwirtschaft und schließt alle Prozesse zur Bereitstellung finanzieller Mittel ein, die zum Investieren genutzt werden. Grundsätzlich sind mindestens zwei Parteien an der Realisierung dieses Finanzgeschäfts beteiligt. Zum einen wäre da das Unternehmen, welches Maßnahmen einleitet, um die finanziellen Mittel zu beschaffen und auf der anderen Seite steht der Kapitalgeber, der diese Mittel zur Verfügung stellt und an den die Rückzahlung erfolgt. Im Prozess der Finanzierung sind außerdem alle Vereinbarungen enthalten, in denen es um die Zahlung, Information, Sicherung und Mitbestimmung geht. Die Finanzierung wird auch als Finanzökonomik bezeichnet, welche ebenfalls die Schwerpunkte aus der Sicht des Anlegers berücksichtigt. Hierbei handelt es sich um die Finanzplanung.

Verschiedene Möglichkeiten zum Finanzieren

Basierend auf der Herkunft der zur Verfügung gestellten Mittel existieren unterschiedliche Formen der Finanzierung, wobei unter Innenfinanzierung und Außenfinanzierung unterschieden wird. Außerdem spielt die Rechtsstellung des Kapitalgebers eine Rolle, da es sich entweder um einen Eigenkapitalgeber oder einen Fremdkapitalgeber handeln kann. Die Finanzierung kann in vier Bereiche unterteilt werden. So wird die außenfinanzierte Fremdfinanzierung als Kreditfinanzierung bezeichnet, die außenfinanzierte Eigenfinanzierung als Beteiligungsfinanzierung, die innenfinanzierte Eigenfinanzierung als Selbstfinanzierung und die innenfinanzierte Fremdfinanzierung als Finanzierung aus Rückstellungen. Bei der Innenfinanzierung handelt es sich um eine Form, bei der vorangegangene Profite einbehalten werden. Hierzu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine davon ist, dass dem Unternehmen genügend Mittel aus dem eigenen erwirtschafteten Umsatz zur Verfügung stehen. Die zweite Bedingung ist, dass der auszahlungswirksame Aufwand gegenüber den zufließenden Finanzen gering bzw. im idealen Fall gar nicht erst vorhanden ist. Eine weitere Möglichkeit ist die Selbstfinanzierung, die ebenfalls an Voraussetzungen geknüpft ist. Unterschieden wird zwischen offener und verdeckter Selbstfinanzierung. Erstere umfasst die Bildung von Gewinnrücklagen, letzere hingegen die Auflösung von stillen Reserven, weswegen sie auch ’stille Selbstfinanzierung‘ genannt wird. Inhalt der offenen Selbstfinanzierung ist, dass verzeichnete Profite zum Teil oder sogar vollständig einbehalten werden. Die Gesellschafter verzichten auf ihren Gewinn, wenn Gewinne komplett eingezogen werden. Eine Ausnahme bilden Kapitalgesellschaften, da diese nur einen Teil des Gewinns einbehalten dürfen.

Je nach vorhandenem Steuersystem existiert die Möglichkeit, Steuern einzusparen, sollte der Gewinn in Verbindung mit einer Kapitalerhöhung ausgeschüttet werden. Wird die verdeckte Selbstfinanzierung gewählt, kann dies durch die Nutzung zwingender Gewinnermittlungsvorschriften, wie zum Beispiel Abschreibungen und Rückstellungen erfolgen. Des weiteren lässt sich die Methode anwenden, im jeweiligen Bilanzsystem nach freiem Spielraum zu suchen und auf stille Reserven zuzugreifen, allerdings ist hier Vorsicht geboten, da diese teilweise illegal sein können. Die Form der Selbstfinanzierung kann von Vorteil sein, wenn es darum geht Steuern einzusparen und das Unternehmen krisensicher zu halten. Allerdings könnte sie im Vergleich zu anderen Methoden teurer sein und eingehendes Kapital lässt sich zudem nicht vollständig nutzen. Auch mittels Rückstellungszuführungen und Abschreibungen ist eine Finanzierung durchführbar. Hervorzuheben ist, dass diese in der Kapitalflussrechnung als flüssige Mittel gelten. Dass beide Anwendungen zur Finanzierung genutzt werden können, hat verschiedene Gründe. Finanzielle Mittel können durch die Bildung von Rückstellungen an eine Firma gebunden werden, weil der Jahresüberschuss durch die Zufuhr an Rückstellungen heruntergesetzt wird und somit weniger Mittel für Ausschüttungen vorhanden sind. Allerdings haben nur langfristige Rückführungen, die auch als innerbetriebliche Fremdfinanzierung bekannt sind, eine entscheidend positive Auswirkung auf die Finanzierung. Eine entscheidende Rolle spielen hierbei Pensionsrückstellungen, insbesondere in der Zeit, in der Neuzusagen getätigt werden, da sie durch ihre enorm lange Fristigkeit schon fast als Eigenkapital bezeichnet werden können, zumindest aus der Sicht des jeweiligen Unternehmens. Von außen betrachtet, zum Beispiel in den Augen von Rating-Agenturen gelten sie dennoch weiterhin als Fremdkapital.

Werden Auszahlungen eingespart, weil der Erwerb von Investitionsgütern und damit zusammenhängenden Auszahlungen bereits zu einem früheren Zeitpunkt getätigt wurden, kann die Finanzierung mittels Abschreibungsrückflüssen erfolgen. Der Prozess einer Finanzierung entsteht dann, wenn dem Unternehmen die jeweiligen Abschreibungsgegenwerte als Einzahlungen zugekommen sind. Sollte zudem der Fall eintreten, dass zurückfließende finanzielle Mittel keinen Einsatz zur erneuten Beschaffung benötigt werden, entsteht der sogenannte Kapitalfreisetzungseffekt. Nutzt das Unternehmen die freien Mittel aber zur Neubeschaffung gleicher Anlagegüter mit denselben Kosten, tritt der Kapazitätserweiterungseffekt in Kraft.
Die Außenfinanzierung ist eine Form der Finanzierung, bei der dem jeweiligen Unternehmen finanzielle Mittel zukommen, die nicht aus dem eigenen Leistungserstellungsprozess stammen. Das bedeutet, dass der Zufluss der Mittel aus dem Eigenkapital des Unternehmers, Eigentümers oder Aktionärs kommt.

Wird dem Unternehmen zusätzliches Eigenkapital zugeführt, was bedeutet, dass die Eigentümer, auch Anteilseigner genannt, der Firma zusätzliche Mittel zufließen lassen, handelt es sich um Eigenfinanzierung. Diese Methode trägt auch den Namen Beteiligungs- oder Einlagenfinanzierung. Hierbei wird das Eigenkapital entweder durch die Erhöhung der Einlagen vollzogen oder es werden neue Gesellschaften aufgenommen, die dann neue Einlagen mitbringen.

Die Selbstfinanzierung kann ebenfalls zu den Eigenfinanzierungen gezählt werden. Allerdings besteht der Unterschied darin, dass das Kapital hierfür aus dem eigenen Unternehmensprozess stammt und dadurch eine Innenfinanzierung vorliegt, wohingegen die Eigenfinanzierung sowohl der Innen- als auch der Außenfinanzierung zugehörig sein kann, abhängig von der jeweiligen Quelle der zugeführten Mittel.

Das Finanzieren durch Kredite

Den Gegenpol zu den vorangegangenen Finanzierungsmethoden bildet die Fremdfinanzierung. Bei dieser Form stehen dem Unternehmen die benötigten Mittel aus Fremdkapital zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch die Gewährleistung von Krediten eines außenstehenden Kapitalgebers. Da dieser nicht an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt ist, wird dem Kreditgeber als Gegenleistung ein Zinssatz gezahlt.

Auch beim Eintritt von Verlusten muss der empfangene Kredit wieder zurückgezahlt werden. Sollte der Unternehmer dazu nicht in der Lage sein, erfolgt die Zahlung in Form der vorher bei Vertragsabschluss vereinbarten Sicherheit, die dem Kreditgeber in diesem Fall zu übergeben ist. Ob ein Kredit bewilligt wird, richtet sich meist nach deren Laufzeit. Zu den langfristigen Krediten zählen zum Beispiel Darlehen, Obligationen und verschiedene Formen von Anleihen. Hingegen Kundenkredite, Diskontkredite und Kontokorrentkredite gehören eher zu den kurzfristigen Krediten.

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