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Banken verlangen weiterhin hohe Dispo-Zinsen

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Vor einigen Monaten berichtete kredit-abzocke.com bereits über zu hohe Zinsen bei Dispokrediten. Die Banken verlangen bei einer Kontoüberziehung von ihren Kunden gleich an drei Stellen hohe Gebühren: Durch einen hohen Sollzins, noch höhere Zinsen für die sogenannten „geduldeten Überziehungen“ und zuletzt auch durch Pauschalentgelte für einen überzogenen Dispokredit, auch wenn er nur geringfügig und kurzzeitig überzogen wurde. Dabei erreichen die Zinssätze im Durschnitt 10,42 Prozent, die Zinsen für die bereits genannten geduldeten Überziehungen sogar 14,87 Prozent.

Nur wenige Banken reagieren auf Kritik

Neue Untersuchungen zeigen nun: Die meisten Banken reagieren nicht, die Zinsen für Dispokredite sind weiterhin stark überhöht. Dies ist auf den ersten Blick umso verwunderlicher, da die Banken sich bei der EZB Geld leihen können, und dabei selbst weniger als 1 Prozent Zinsen zahlen müssen. Zwar gibt es einige Geldinstitute, welche auf die Kritik des Verbraucherschutzes reagiert und die Zinsen gesenkt haben, doch die meisten Banken verlangen nach wie vor Zinssätze von über 10 Prozent. Der Spitzenreiter unter den Banken verlangt auch dieses Jahr noch 14,25 Prozent Zinsen für den Dispositionskredit, laut Verbraucherschützer sind Zinssätze oberhalb der 10-Prozent-Marke grundsätzlich zu hoch. Der niedrigste berechnete Zinssatz liegt derzeit bei 4,9 Prozent. Dass nur wenige Geldinstitute dermaßen niedrige Zinsen verlangen, lässt sich folgendermaßen erklären: Die Branche profitiert von den Geldsummen, für sie lohnt sich das Geschäft mit dem Dispokredit. Jeder Prozentpunkt mehr beschert den Banken gute 380.000.000 Euro mehr in den Kassen. Daher verwundert es auf den zweiten Blick nun nicht mehr, dass die Banken ihre Dispozinsen nicht senken und auf diese Einnahmequelle nicht verzichten wollen.

Ausweichmanöver der Banken

Nachdem die Kritik an den horrenden Gebühren laut wurde, versuchen nun die Banken, entweder andere Methoden anzuwenden, um weiterhin gut an ihren Kunden zu verdienen, oder sie hüllen sich schlicht und ergreifend in Schweigen, wenn es um die Höhe der Zinsen geht. Transparenz steht nun nicht mehr an erster Stelle. Bei den Tests der Verbraucherschützer konnte nur bei der Hälfte der Geldinstitute Angaben zur Zinshöhe auf der Internetpräsenz gefunden werden. Bei der anderen Hälfte musste vor Ort in den Filialen nachgefragt werden. Die Reaktionen dort fielen unterschiedlich aus: Manche Mitarbeiter gaben bereitwillig Auskunft, manche jedoch weigerten sich, eine Angabe zu machen.

Eine weitere Strategie der Banken mit hohen Dispozinsen ist die Erhöhung der Kontoführungsgebühren. Sie senken ihre ehemals hohen Zinssätze, suchen sich aber einen anderen Weg, um Geld zu verdienen. Dieses Ausweichmanöver garantiert ihnen weitere Einnahmen und oftmals sind Angebote mit hohen Dispozinsen im Endeffekt günstiger; das Gesamtpaket sollte also immer betrachtet werden.

Dispositionskredite als Politikum

Mittlerweile sind die erhöhten Zinssätze auch ein Thema in der Politik. Ein neues Gesetz soll die Banken dazu zwingen, den Kunden ein Darlehen anzubieten, das günstigere Konditionen bietet als der Dispokredit. Wenn das Geldinstitut bemerkt, dass ihre Kunden den Dispo vermehrt nutzen und immer wieder überziehen, soll die neue Regelung sie dazu verpflichten, auf den Kunden zuzugehen und ihm in einer Beratung einen günstigeren Kredit anbieten, so der Verbraucherminister. Darüber hinaus sollen andere Kosten und Gebühren, die im Zusammenhang mit dem Girokonto stehen, auf einem Internetportal der Bundesregierung zusammengefasst werden und für die Öffentlichkeit einsehbar sein. Noch einen Schritt weiter will der Bundesverband der Verbraucherzentralen gehen. Dort wird eine Deckelung der Zinsen verlangt, ein Gesetz soll in Zukunft für faire Zinssätze sorgen. Dagegen wehren sich allerdings teilweise die Banken, vor allem die privaten im Südwesten Deutschlands. Die Banken appellieren an die Mündigkeit der Kunden als Verbraucher und lehnen eine gesetzliche Maßnahme zur Zinsregulierung ab. Die Geldinstitute berufen sich darauf, dass sie ihre Kunden stets darüber informieren, wenn sie ihr Konto überzogen haben und im Dispo befinden. Mit dieser Regelung kommen laut Aussage der Banken die meisten Kunden sehr gut zurecht.

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