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Zwischenfinanzierung

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Die Zwischenfinanzierung ist eine Kreditform, die dazu dient, einen gewissen Zeitraum zu überbrücken, bis eine geplante Endfinanzierung verfügbar ist.

Gründe für eine Zwischenfinanzierung

Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand einen Kredit benötigt. Dringende Anschaffungen, der Kauf eines Grundstückes und der Bau eines Hauses oder der Kauf einer Bestandsimmobilie oder einer Eigentumswohnung, eine Aus- oder Weiterbildung oder der Schritt in die Selbstständigkeit, sind nur einige der vielen Gründe, mit denen die Notwendigkeit eines Kredites verbunden sein können. Vor einem Kreditantrag kommt zunächst die Prüfung der verfügbaren Gelder und die Höhe der Kreditsumme, welche benötigt wird. Im Zuge dieser Finanzierungsbedarfsberechnung, bei der Eigenmittel und die benötigten Fremdmittel errechnet werden, wird festgesetzt, welcher Finanzierungsbedarf überhaupt besteht. Die Finanzierungsbedarfsberechnung nimmt in der Regel das Kreditinstitut im Rahmen eines Kreditantrages vor. Zu dieser Berechnung gehört auch die Frage, zu welchen Zeitpunkt, welche Gelder benötigt werden. Und gerade in diesem Punkt kann es mitunter zu Problemen kommen. Denn nicht immer sind alle vorhandenen Gelder, die Eigenmittel und die eingeplanten Finanzierungsquellen zu dem Zeitpunkt verfügbar, an dem sie benötigt werden. Es kann sein, dass bestehendes Eigenkapital für einen bestimmten Zeitraum an Spareinrichtungen gebunden und erst nach einer gewissen Kündigungsfrist oder Vertragsausläufen verfügbar ist. Auch öffentliche Fördermittel sind häufig nicht sofort verfügbar. Vielleicht werden bestehende Lebensversicherungen erst nach dem Zeitraum ausgezahlt, an dem das Geld benötigt wird. Oder Bausparverträge sind erst zu einem späteren Zeitraum zuteilungsreif. Auch kann es sein, dass vorhandene Werte, zum Beispiel Immobilien, erst veräußert werden müssen. Oder eine Baufinanzierung ist an den Baufortschritt geknüpft und es könnte zu Engpässen in der Materialbeschaffung kommen. Welche Gründe auch immer dazu führen, das Gelder nicht zum gewünschten Zeitraum zur Verfügung stehen, können sehr unterschiedlich sein, wichtig ist es aber immer, diese Zeit zu überbrücken. Zur Überbrückung bieten die Kreditinstitute ihren Kunden die Zwischenfinanzierung an, eine Kreditform, welche von vornherein auf eine sehr begrenzte Zeit angelegt ist.

Wie funktioniert eine Zwischenfinanzierung?

Nachdem das Kreditinstitut die Bonität eines Kunden, seinen Finanzierungsbedarf und den Zeitraum, wann die Gelder zur Verfügung stehen müssen, geprüft hat und zu einem positiven Ergebnis gekommen ist, bietet es seinen Kunden in der Regel ein Finanzierungsmodell, beziehungsweise einen Kredit an. Sollte es in dem zeitlichen Rahmen zu Schwierigkeiten kommen, bieten die Kreditinstitute ihren Kunden die Möglichkeit der Zwischenfinanzierung. Für diese Zwischenfinanzierung stellt das Kreditinstitut unabhängig vom eventuell späteren und/oder bereits bestehenden Kredit einen weiteren Kredit zur Verfügung, der einzig dazu dient, einen gewissen Zeitraum zu überbrücken, dies ist dann die Zwischenfinanzierung. Im Vergleich zum herkömmlichen Kredit muss der Kunde eines Kreditinstitutes für eine Zwischenfinanzierung in der Regel einen wesentlich höheren Zinssatz bezahlen, welcher eventuell noch nach der Laufzeit gestaffelt sein kann. Das Kreditinstitut profitiert also ebenso von der Zwischenfinanzierung, auf die ein Kreditnehmer mitunter angewiesen ist, da sich Projekte wie Hausbau oder -kauf, Selbständigkeit oder die Anschaffung neuer Arbeitsgeräte sonst nicht realisieren ließen. Im Gegensatz zur klassischen Kreditform, die meist eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren hat, gibt es bei der Zwischenfinanzierung häufig keine einzuhaltende Kündigungsfrist, sondern der Kredit der Zwischenfinanzierung erlischt sofort, sobald die noch zu erwartenden Gelder verfügbar, beziehungsweise bei Förderungen durch öffentliche Mittel, ausgezahlt sind. Der Kunde kommt so nicht in die Verlegenheit, weiterhin zusätzliche Gelder für einen nicht mehr benötigten Kredit zahlen zu müssen. Im rechtlichen Sinn kann die Zwischenfinanzierung an die Endfinanzierung gebunden werden, dazu ist eine Abtretung des Kreditnehmers der Auszahlungsansprüche der noch zu erwartenden Gelder, an das Kredit gebende Institut nötig, ebenso eine Abtretung der Grundpfandrechte. Dieses Grundpfandrecht bedeutet für das Kreditinstitut die Sicherheit für den Zwischenfinanzierungskredit.

Vor- und Nachteile einer Zwischenfinanzierung

Wie die meisten Dinge hat eine Zwischenfinanzierung Vorteile und Nachteile. Der größte Nachteil der Zwischenfinanzierung sind, die im Vergleich zum längerfristigen Kredit, relativ hohen Zinssätze. Diese bedeuten für den Kreditnehmer, der in der Regel das Geld aus dem Kredit benötigt, um eine größere Anschaffung oder Investition zu tätigen, zusätzliche Kosten, die ebenfalls aufgebracht werden müssen. Verständlicherweise bemühen viele Kreditnehmer sich deshalb auch darum, eine Zwischenfinanzierung nur eine sehr kurze Zeitspanne in Anspruch nehmen zu müssen. Andererseits hat die Zwischenfinanzierung für den Kunden und Kreditnehmer auch viele Vorteile. Manches Projekt oder mancher Kauf, ließe sich ohne eine Zwischenfinanzierung vielleicht gar nicht realisieren. Zum Beispiel beim Erwerb oder Neubau von Grundstücken und Immobilien fließen oft mehrere Geldquellen zusammen, die häufig zeitlich nicht in das benötigte Fenster passen. Eigenkapital ist vielleicht fest angelegt, Bausparverträge noch nicht zuteilungsreif und öffentliche Mittel, unter anderem der NRW-Bank oder der KfW-Förderung, noch nicht ausgezahlt. Ohne eine Zwischenfinanzierung wäre eine Einhaltung aller Zahlungsfristen dann nicht möglich. Nachdem die Kreditbonität und die Finanzierungsbedarfsrechnung von einem Kreditinstitut geprüft und vorgenommen wurde, ist die Möglichkeit einer Zwischenfinanzierung häufig sehr problemlos möglich. Die meisten Kreditinstitute kommen ihren Kunden hier sehr entgegen und fordern weder einen erneuten Kreditantrag, noch eine zusätzliche Bonitätsprüfung. Im Gegensatz zur Vorfinanzierung, ist bei einer Zwischenfinanzierung die Ablösung durch einen Geldbetrag oder einer Endfinanzierung bereits sichergestellt. Für ein Kreditinstitut bedeutet dies ein geringeres Risiko. Durch den bereits im Vorfeld festgesetzten Prozentsatz, welcher für die Zwischenfinanzierung angesetzt wird, kann der Kunde auch überblicken, welche zusätzlichen Kosten maximal auf ihn zukommen und muss keine bösen Überraschungen fürchten. Auch die sofortige Ablöse der Zwischenfinanzierung, sobald die vorfinanzierten Gelder verfügbar sind, ist für den Kunden ein großer Vorteil. Meist geschieht dieser Vorgang ganz automatisch und wird vom Kreditinstitut geregelt, so dass der Kunde sich nicht weiter darum kümmern oder Kündigungsfristen einhalten muss. Die zusätzlichen Kosten einer Zwischenfinanzierung werden durch diese Handhabung so gering wie möglich gehalten.

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