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Private Schulden

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Es gibt viele Ursachen, die zu privaten Schulden führen können. Laut statistischen Angaben steht die Arbeitslosigkeit an erster Stelle, gefolgt von schweren Krankheiten, Scheidungen, Unfällen oder weiteren Schicksalsschlägen. In diesem Zusammenhang muss allerdings betont werden, dass Schulden nicht gleich Schulden sind. Solange das Einkommen ausreichend hoch ist und die Kreditraten regelmäßig gezahlt werden, dürfte es keine größeren Probleme geben. Schwierig wird es erst, wenn die die finanziellen Verpflichtungen überhand nehmen und nicht mehr aus dem laufenden Einkommen oder dem persönlichen Vermögen bedient werden können. Dies ist oft der Anfang von einer gravierenden privaten Verschuldung, die nicht selten zur Überschuldung führen kann.

Dispo- und Ratenkredite

Der Dispokredit wird von vielen Personen gern in Anspruch genommen. Mit ihm lassen sich kleinere oder größere finanzielle Engpässe überbrücken. Er kann aber auch zur Finanzierung eines lang ersehnten Urlaubs oder größerer Anschaffungen verwendet werden. In diesem Zusammenhang wäre es allerdings sehr wichtig, nicht zu oft auf den Dispokredit zurückzugreifen. Keinesfalls sollte das Konto dauerhaft im Minus geführt werden. Sollte dies dennoch der Fall sein, wäre es dringend angeraten, über eine Umschuldung mit einem Ratenkredit nachzudenken und den Kontostand Schritt für Schritt wieder in den positiven Bereich zurückzuführen.

Sofern ein regelmäßiges Einkommen vorhanden ist, kann ein Dispokredit meist auf sehr einfache und unkomplizierte Weise eingerichtet werden. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Schufaauskunft keinerlei Negativeinträge aufweist. Die Höhe des Dispokredites richtet sich nach der Höhe der monatlichen Einkünfte und wird in der Regel das Zwei- bis Dreifache davon betragen. Individuelle Abweichungen nach oben oder nach unten sind jederzeit möglich.

Viele Personen haben einen oder mehrere Ratenkredite aufgenommen. Solange die Tilgung regelmäßig erfolgt und das Einkommen ausreichend hoch ist, stellt dies kein Problem dar. Die Bank wird in diesem Zusammenhang darauf achten, dass sich der Kunde mit der Kreditaufnahme nicht überfordert. Wer mit der Zahlung einer oder mehrere Kreditraten in den Rückstand gerät, muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen, die von verschiedenen Mahnschreiben über die Androhung einer Kündigung des Kreditvertrages bis hin zur tatsächlichen Kündigung reichen können. Letzteres zieht immer einen negativen Schufaeintrag nach sich mit der Konsequenz, dass die betreffende Person unter keinen Umständen mehr keditwürdig ist. Ein negativer Schufaeintrag wird erst wieder gelöscht, wenn die Gründe völlig entfallen sind. Dies geschieht jedoch nicht sofort, sondern erst nach drei Jahren.

Unbezahlte Rechnungen

Neben einer Kreditaufnahme sind unbezahlte Rechnungen ein weiterer Grund, der schnell in die private Ver- oder Überschuldung führen kann. Dies gilt besonders dann, wenn das sichere Einkommen entfällt und eine Arbeitslosigkeit droht oder bereits eingetreten ist. In diesem Falle ist es gar nicht so selten, dass eine Privatperson völlig den Überblick über ihre finanziellen Verpflichtungen verliert.

Besonders schwierig wird es, wenn die Miete oder die Stromrechnung nicht mehr gezahlt werden können. Sobald der Mietrückstand zu hoch wird, droht die fristlose Kündigung der Wohnung und die anschließende Zwangsräumung. Die Stromrechnung sollte ebenfalls absoluten Vorrang haben. Ansonsten droht die Einstellung der Energiezufuhr mit der Konsequenz, dass die eigene Wohnung praktisch unbewohnbar wird. Wer bereits verschiedene Mahnschreiben von seinem Vermieter oder von seinem Stromversorger erhalten hat, sollte schnellstmöglich reagieren und eine Ratenzahlung oder eine vorübergehende Stundung der offenen Rechnungsbeträge beantragen. Sofern die verantwortlichen Personen die Zahlungswilligkeit ihres Kunden erkennen können, sind sie oftmals bereit, ihm weitestgehend entgegenzukommen.

Auch wenn bereits eine Kündigung der Wohnung oder eine Sperrandrohung von Seiten des Stromanbieters vorliegt, ist es noch nicht zu spät. In diesem Falle sollte sich die betreffende Person mit ihrem zuständigen Sozialamt oder dem Jobcenter in Verbindung setzen und einen Antrag auf die Übernahme der Miet- oder Energieschulden stellen. Wenn nicht triftige Gründe dagegen sprechen, kann hier sehr schnell und wirksam geholfen werden.

Eidesstattliche Versicherung und Insolvenz

Wenn ein Schuldner nicht zahlungsfähig oder zahlungswillig ist, wird der Gläubiger weitere Maßnahmen ergreifen. Ein Mahn- oder Vollstreckungsbescheid steht oft am Anfang und eine eidesstattliche Versicherung oder eine Privat- beziehungsweise Regelinsolvenz am Ende dieses Prozesses. Seit dem Jahre 1999 haben nicht nur gescheiterte Unternehmer, sondern auch Privatpersonen die Möglichkeit, einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht zu stellen und nach dem erfolgreichen Durchlaufen einer Wohlverhaltensphase von sechs Jahren wieder schuldenfrei zu werden.

Dazu müssen sie allerdings verschiedene Auflagen erfüllen. So ist es von zentraler Bedeutung, dass sie während dieser Zeit keine neuen finanziellen Verpflichtungen eingehen, von denen sie genau wissen, dass sie diese Verpflichtungen voraussichtlich nicht oder nicht in vollem Umfang erfüllen können. Außerdem müssen sich die insolventen Schuldner um eine angemessene Arbeit bemühen und alle Einkünfte, welche die gesetzliche Pfändungsfreigrenze überschreiten, an den Insolvenzverwalter abführen. Letzterer wird vom Amtsgericht bestellt und ist für die ordnungsgemäße Abführung der pfändbaren Geldbeträge an die Gläubiger verantwortlich. Ähnliche Regelungen gelten für eine Unternehmensinsolvenz, die nur von Personen in Anspruch genommen werden kann, die selbstständig oder freiberuflich tätig waren und mehr als 19 Gläubiger besitzen. Unter Umständen kann es sogar sinnvoll sein, die bisherige selbstständige Tätigkeit fortzuführen. Ob dies im konkreten Einzelfall zutrifft, entscheidet der Insolvenzverwalter.

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