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Kreditbedarf

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Der Begriff Kreditbedarf bezeichnet aus Sicht der Kreditgeber entweder ein Marktpotential zur Vergabe von Krediten oder bezeichnet einen konkreten Bedarf an Krediten, den potentielle Kreditnehmer an eine Bank herantragen bzw. die Bank selbst bei diesen potentiellen Kreditnehmern entdeckt. Aus Sicht der Kreditnehmer bezeichnet ein Kreditbedarf allgemein den Wunsch oder das Bedürfnis, eine finanzielle Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben zu schließen. Kreditbedarf drückt dabei aus, dass es einen Bedarf für einen Kredit gibt, der jedoch nicht mit der Nachfrage nach Krediten zu verwechseln ist. Bedarfsträger für Kredite können natürliche Personen sein, private Haushalte, Unternehmen und auch die Institutionen der öffentlichen Hand können Kreditbedarf haben.

Wunsch, Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage

Der Begriff des Bedarfs hängt mit dem Begriff Bedürfnis zusammen, das jedoch ein Bedürfnis nach materiellen oder immateriellen Dingen sein kann. Immaterielle Bedürfnisse wie Zuneigung oder Anerkennung können weder durch den Erwerb von Gütern, noch durch den Kauf von Dienstleistungen erworben werden. Richtet sich das Bedürfnis auf etwas, das nur mit Aufwand von Geld oder geldwerten Leistungen befriedigt werden kann, handelt es sich jedoch, nach den meistens in den Wirtschaftswissenschaften üblichen Definitionen, um einen Bedarf. Um in diesem Sinne einen Bedarf zu haben, reicht es deshalb aus, dass der so genannte Bedarfsträger, also z. B. die Person, die einen Kreditbedarf hat, geliehenes Geld zur Befriedigung der Kaufkraft einsetzen will. Der Bedarfsträger muss jedoch nicht unbedingt in der Lage sein, Kaufkraft zur Bedürfnisbefriedigung einzusetzen. Der Bedarf äußert sich auf dem Markt als Nachfrage nach einem Wirtschaftsgut. Der Kreditbedarf ist deshalb nur ein Beispiel für die zahlreichen Arten des Bedarfs, den die Betriebswirtschaftslehre kennt. Während der Bedarf ein mit Kaufkraft ausgestattetes Bedürfnis bezeichnet, ist dieser Bedarf am Markt wirksam, wenn er sich in eine Nachfrage umwandeln soll.

Ermittlung des Kreditbedarfs

Der große Unterschied für die Volks- und Betriebswirtschaft zwischen Bedürfnis und Bedarf liegt darin, dass sie einen Bedarf in objektivierbaren Werten wie Geld messen können und zum Beispiel den Gesamtwert eines Kreditbedarfs in einem Geld- oder Kreditmarkt ermitteln können. Solche Daten werden dann zum Beispiel für die Absatzplanung genutzt, können aber in einem größeren Zusammenhang auch für staatliche oder ähnliche makroökonomische Finanzplanungen gut verwendet werden.

So wie der Kreditbedarf makroökonomisch ermittelt werden kann, gibt es Verfahren, einen Kreditbedarf im kleineren Maßstab zu errechnen. Im Privatbereich wird ein Kreditbedarf ermittelt, indem ein so genannter Haushaltsplan aufgestellt wird. Im Haushaltsplan werden alle geplanten Ausgaben und Einnahmen eines Haushaltes so gegenübergestellt, dass man sehen kann, ob die einzelnen Ausgaben bereits durch dem gegenüberstehende Einnahmen gedeckt werden können. Wenn sich hier eine Lücke auftut, also die Ausgaben in einer Periode die Einnahmen überschreiten, so handelt es sich um eine Finanzierungslücke. Man kann auf mehrere Arten versuchen, eine Finanzierungslücke zu schließen. Eine der einfachsten Maßnahmen besteht darin, die Ausgaben zu senken und sie der Höhe nach den Einnahmen in derselben Periode anzupassen. Eine Finanzlücke kann man auch durch eine Erhöhung der Einnahmen schließen, die dann die in der gleichen Periode geplanten Kosten abdecken. Oft passiert es jedoch, dass man innerhalb einer bestimmten Zeit weder die Auslagen, noch die Einnahmen ändern und der jeweils anderen Größe anpassen kann. Typisch dafür wäre es, wenn in einem bestimmten Monat in einem privaten Haushalt bestimmte größere Anschaffungen wie der Kauf von Haushaltsgeräten oder ein Auto anstehen, die weder durch Kosteneinsparungen oder Erhöhung der Einnahmen aus den bisher verfügbaren Einkommensquellen kompensiert werden können. Bei einer Gegenüberstellung von Ausgaben und Einnahmen stellt sich dann oft schnell heraus, dass sich eine Finanzierungslücke auftut. Die Höhe dieser Finanzierungslücke entspricht dann dem zusätzlichen Finanzbedarf des betreffenden Haushaltes.

Soll dieser Finanzbedarf dann durch einen Kredit gedeckt werden, stellt dieser Wert auch den Kreditbedarf der Höhe nach fest. Die Aufnahme eines Kredites führt dem privaten Haushalt zusätzliches Geld zu und erhöht damit die Einnahmen des Haushaltes. Die Einnahmen eines Haushaltes sind ja nicht nur auf Einkommen aus Erwerbstätigkeit, Renten, Sozialleistungen o. ä. beschränkt, sondern erfassen sozusagen alle Geldzuflüsse, über man in einem privaten Haushalt verfügen kann. Hat man die Höhe des Kreditbedarfs ermittelt, so heißt das lediglich, dass man die Höhe des Kredites zu einem bestimmten Termin in einer Periode, zum Beispiel am Liefertag eines kreditfinanzierten Pkw benötigt. Was man mit den bisher angestellten Überlegungen jedoch noch nicht weiß, ist die Laufzeit des Kredites. Da von der Laufzeit eines Kredites auch die Höhe der Zinszahlungen abhängt, ist mit der Summe des ausgereichten Kredites jedoch noch nicht festgestellt, welche Kosten auf das in Anspruch genommene Kapital zu entrichten sein werden. Erst wenn die Höhe der Zinszahlungen und ggf. noch weiterer Nebenkosten genau feststeht, ergibt das die Höhe des insgesamt benötigten Geldes. Die benötigte Laufzeit für einen Kredit hängt von den Möglichkeiten ab, den Kredit einschließlich darauf entfallener Kosten insgesamt zurück zu zahlen. Diese Möglichkeit wird durch zwei Faktoren bestimmt. Den ersten Faktor stellt der Überschuss im Budget eines Haushaltes dar, der in kürzeren Perioden auftaucht, also zum Beispiel monatlich regelmäßig verfügbar ist. Dieser Überschuss ist dann der Geldbetrag, den ein Haushalt nach Bestreiten sämtlicher notwendiger Verbindlichkeiten frei zur Verfügung hat. Wenn man diesen Betrag oder einen Teil davon zur Tilgung des Kredites ansetzt, kann man leicht errechnen, wie lange es dauern wird, einen Kredit mit Raten in dieser Höhe zu tilgen. Realistisch wird diese Rechnung jedoch nur dann, wenn man sich mit hinreichender Sicherheit darauf verlassen kann, dass man die angesetzte Summe auch für die Dauer der gesamten Kreditlaufzeit bzw. den gesamten Tilgungszeitraum als Rate zur Kredittilgung einsetzen kann.
Wie man sieht, ist es zur Ermittlung eines Kreditbedarfs nicht ausreichend, nur das benötigte Kapital für eine Kredit zu berücksichtigen, sondern auch die Faktoren Laufzeit und Gesamtkosten müssen berücksichtigt werden, um einen Kreditbedarf vollständig zu ermitteln.

Bedarfsträger für einen Kreditbedarf

Jedes so genannte Wirtschaftssubjekt kann einen Kreditbedarf haben. Wirtschaftssubjekte können natürliche Privatpersonen sein, es kann sich um einen Unternehmer handeln oder auch eine juristische Person wie eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung – GmbH oder eine Aktiengesellschaft. Genau so kann eine öffentliche Institution bzw. der Staat selbst Bedarfsträger für Kredite sein.

Die Ermittlung des Finanzbedarfs von Unternehmen und Institutionen folgt zwar prinzipiell den gleichen, relativ einfachen Regeln, nach denen auch ein Privatmann seinen privaten Kreditbedarf ermittelt. In der Praxis sind zur Ermittlung des Kreditbedarfs von Unternehmen und öffentliche Institutionen jedoch zahlreiche andere gesetzliche Vorschriften zu den Rechenmethoden und der Darstellung eines Kreditbedarfs notwendig. Ein Unternehmen unterliegt verschiedensten Vorschriften für die Rechnungsführung zum Beispiel des Handelsgesetzbuches HGB oder des Kreditwesengesetzes. Öffentlich-rechtlich verfasste Institutionen wie Behörden unterliegen bei der Erstellung ihrer Buchhaltung den Grundsätzen des öffentlichen Haushaltsrechts. Diese Vorschriften sollen dazu führen, dass zur Ermittlung des Kreditbedarfs nur solche Daten herangezogen werden, die tatsächliche, fassbare Werte hinreichend zuverlässig beschreiben. Da in den jeweiligen Rechnungsführungen von Unternehmen und Behörden zum Beispiel auch so genanntes Buchgeld in größeren Summen auftauchen kann, sind solche Regeln auch sehr sinnvoll. Handelt es sich nämlich bei der Erfassung des Kreditbedarfs in diesem wirtschaftlichen und staatlichen Umfeld nicht um reale, wirklich Kredit relevante Werte, werden bei unbewerteter Übernahme zum Beispiel von Bilanzpositionen bzw. Positionen einer Gewinn- und Verlustrechnung weder Einnahmen noch Ausgaben unter dem Gesichtspunkt der geordneten Aufnahme und Rückführung von Krediten korrekt ermittelt. So wäre es dann nicht möglich, auch nur die tatsächliche Finanzierungslücke und den Kreditbedarf genau zu errechnen, die durch einen Kredit geschlossen werden sollen. Erst recht wäre es dann unmöglich, die Laufzeit oder die Gesamtkosten bzw. ein stimmigen Tilgungsplan zu ermitteln.

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