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Kredit Annuität

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In den Bereichen Finanzmathematik und Wirtschaftswissenschaften wird als Annuität eine jährlich fließende, regelmäßige Zahlung bezeichnet, die sich aus den Elementen Tilgung und Zins zusammensetzt. Man kann zwischen konstanter und die variabler Annuität unterscheiden. Bei einem Annuitätendarlehen verändert sich während der Laufzeit das Verhältnis von Tilgungsanteil zu Zinsanteil. Handelt es sich um ein Annuitätendarlehen spricht man auch von anfänglicher Tilgung. Bei dieser Form von Darlehen erfolgt eine bestimmte Rechnung von Zins- und Tilgungszahlung, sodass sich die regelmäßige Gesamtbelastung nicht ändert. In diesem Fall verwendet man daher die konstante Annuität. Im Gegensatz zu einem Annuitätsdarlehen bleibt der Tilgungsbetrag bei Abzahlungsdarlehen unverändert. Daher sinkt die variable Annuität durch geringer werdende Zinslasten.

Auch in der Investitionsrechnung spielt die Variable Annuität eine wichtige Rolle. Mithilfe der Annuitätenmethode wird der Kapitalwert von Investitionen auf die Dauer eines Projektes verteilt. Ein Kapitalwert, der innerhalb kürzerer Zeit erwirtschaftet wurde, ist höher einzustufen. Der Grund für diese Vorgehensweise besteht darin, dass man diese Investition möglicherweise wiederholen kann.

Kredit und Annuität

Im Bereich Kredite versteht man unter einem Annuitätendarlehen ein bestimmte Form von Darlehen, die sich durch konstante Rückzahlungsbeträge auszeichnet. Während sich bei einem Tilgungsdarlehen die Höhe der Rate verändern kann, bleibt bei einem Annuitätendarlehen die Höhe des Rückzahlungsbetrages während der gesamten Laufzeit gleich. Jedoch ist es notwendig, eine Zinsbindungsfrist für die gesamte Laufzeit zu vereinbaren. Bei Abschluss des Annuitätendarlehens wird der Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben, der vertraglich vereinbart ist. Es besteht die Möglichkeit, dass sich diese Zeitspanne über die komplette Kreditlaufzeit erstreckt. Im ersten Jahr sollte die Tilgung zumindest ein Prozent der Kreditrestsumme betragen. Mit fortschreitender Ratenzahl steigt sie im letzten Jahr auf theoretisch 100 Prozent der Kreditrestsumme.

Banken vergeben Privatdarlehen oft in der Form von Annuitätendarlehen. Der Grund liegt darin, dass die gleich bleibenden Raten optimale Kalkulationsgrundlagen für Kunden bieten. Außerdem stellt das Annuitätendarlehen eine Option im Bereich Immobilienfinanzierung dar. In Deutschland ist es üblich, den Zinssatz für einen Zeitraum von fünf, zehn oder fünfzehn Jahren festzuschreiben. Nach dieser Periode bietet sich die Option, den Vertrag zu kündigen beziehungsweise einen neuen Zinssatz für die Weiterführung eines Vertrages zu verhandeln. Als Alternative ist es auch möglich, einen variablen Zinssatz zu vereinbaren. Die Aktualisierung erfolgt in regelmäßigen Abständen in Abhängigkeit von einem Index wie zum Beispiel EURIBOR. Außerdem kann man die Annuität durch eine gleich bleibende Monatsrate ersetzen. Für diese Rate ist jeweils ein Zwölftel des nominalen Zinssatzes für ein Jahr zu zahlen. Vor allem in Spanien wird diese Kombination verwendet. Für die monatliche sind gleich bleibende Raten vereinbart. Jedoch können sie von jährlichen Zinsänderungen betroffen sein. Der Kunde trägt bei dieser Vertragsvereinbarung mehr Risiko, daher verlangt man geringere Zinssätze.

Vorteile und Nachteile von Annuitätendarlehen

Der Hauptvorteil eines Annuitätendarlehens besteht darin, dass ein Kreditnehmer gleichbleibende Monatsraten erwarten kann. Daher ist eine einfache Kalkulation möglich. Außerdem gestaltet es sich unkompliziert, verschiedene Darlehensangebote zu vergleichen. Ein weiterer Pluspunkt liegt darin, dass aufgrund der unterschiedlichen Zinsbindungen ermöglicht wird, die jeweilige Finanzierung an einen Darlehensnehmer anzupassen. Jedoch gibt es auch Nachteile. Der Kreditnehmer muss damit rechnen, dass er an den normalen Sollzins gebunden ist. Daher ist es nicht möglich, frühzeitig auszusteigen. Um von einem vorzeitigen Ausstieg zu profitieren, ist es erforderlich, spezielle Festzinsdarlehen mit integrierter Ausstiegsoption auszuwählen.
Annuitätendarlehen sind die richtige Wahl für sicherheitsbewusste Kreditnehmer und Familien. Die Personen sollten über relativ gleichbleibende finanzielle Verhältnisse verfügen. Außerdem profitieren Darlehensnehmer von einem Annuitätendarlehen, die keinen größeren Geldzufluss erwarten können und keine zusätzlichen Tilgungen vornehmen möchten. Zusätzlich ist das Annuitätendarlehen die bevorzugte Wahl im Bereich Baufinanzierung. Rechnet man mit steigendem Bauzins, kann man sich durch lange Sollzinsbindungen Zinssicherheit verschaffen. Für die Vergabe eines Annuitätendarlehens benötigt man ein geregeltes Einkommen. Die meisten Banken vergeben keine Kredite an Selbstständige, Freiberufler und andere Personenkreise ohne festes. Monatliches Einkommen. Um trotzdem ein Darlehen von einer Bank zu erhalten, sind zusätzliche Sicherheiten erforderlich. Generell werden Bürgschaft für einen Kreditnehmer sowie Kapitallebensversicherung akzeptiert. Außerdem können Grundbesitz wie Haus, Grundstück und verschiedene Wertgegenstände als Sicherheit dienen.

Annuität und Investitionsrechnung

Eine Investitionsrechnung benutzt verschiedene Verfahren, die es ermöglichen, die rechenbaren Aspekte von Investitionen rational zu beurteilen. Finanzielle Konsequenzen einer Investition sollen verdichtet und quantifiziert werden. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend kann eine Entscheidungsempfehlung erfolgen. Die Investitionsrechnung spielt bei der Nachrechnung und Vorauswahl eine entscheidende Rolle. Außerdem ist sie unabhängig von der tatsächlichen Investitionsentscheidung. Auch weitere Faktoren sind neben der Investitionsrechnung zu berücksichtigen, die rechtlicher, ökonomischer oder technischer Natur sein können.

Persönliche Präferenzen werden auch integriert. Neben Kapitalwertmethode, Vermögensendwertmethode, Methode des internen Zinsfußes, Dynamische Amortisationsrechnung und Economic Value Add stellt die Annuitätenmethode ein Verfahren der dynamischen, klassischen Investitionsrechnung dar. Man verteilt den Kapitalwert von Investition auf eine Nutzungsdauer in bestimmter Weise, sodass eine Umwandlung der Zahlungsfolge aus Ein- und Auszahlungen in die Annuität erfolgt. Bei dieser Methode wird im Gegensatz zum Kapitalwert nicht der Gesamtzielwert errechnet. Man ermittelt den Zielwert pro Periode. Mithilfe der Annuitätenmethode können Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Sinne der Einkommensmaximierung beurteilt werden.

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